Kunst im Raum

Kunst und Raumgestaltung im Hospiz dient allein dem Wohlbefinden der Hospizgäste. Die Gestaltung der Räume ermöglicht Privatheit und Öffentlichkeit, Stille und Gemeinschaft, Natur und beschützende Technik. So erinnert das große Glasdach mit den imposanten Frontfenstern im zentralen Raum des Lichtes an die frühere bergische Industriearchitektur. Konische Holzsäulen tragen das im Winter schneebedeckte Glasdach. Im Frühling und Sommer wärmt das Sonnenlicht die Menschen. Der aus blauem belgischem Granit gewonnene Steinboden ist an den Kanten gebrochen und imponiert durch vielfältige Fossilieneinschlüsse. Aus dem gleichen Material ist die Einfassung des Wassersbeckens, das sich an zentraler Stelle im Gebäude befindet. Wollen und Sonne spiegeln sich in der Wasseroberfläche und laden ein zum Meditieren. Italienische Mosaikfliesen dominieren die Wand im Pflegebad, in den Deckenleuchten spiegelt sich die Umgebung und zeigt ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit. Unter dem Thema „Die Würde des Menschen ist tastbar“ finden Sie gebrochene Schnittplatten aus Granit an den Wänden. Schauen und Fühlen Sie. Den Raum der Stille beherrscht eine Skulptur, die durch das Spiel von Licht und Schatten lebt. Gehen Sie mit wachen Augen durch das Hospiz und versuchen Sie die oft verborgene Schönheit zu entdecken.

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